Die Arbeitsgruppe arbeitet zusammen mit den Behörden, um einvernehmlich und legal solche Bäume fällen zu lassen, die eine unmittelbare Gefahrenquelle sind oder eine erhebliche Beeinträchtigung für das Klettern darstellen.
Die Arbeitsgruppe wurde als Lösungsversuch zu den nicht mehr hinzunehmenden "wilden" Fällen von Bäumen im Einstiegsbereich von Gipfeln gebildet.
Ein Anfang ist gemacht...
Juni 2010, Zusammenfassung der bisherigen Anträge und Arbeiten, eine sehr erfreuliche Bilanz... ( PDF)
Vorschlag zu problematischen Bäumen einreichen
|
Kriterien für das Fällen von Bäumen im Interesse des Kletterns
- die betreffenden Bäume sind eine unmittelbare Gefahrenquelle
- oder stellen eine erhebliche Beeinträchtigung für das Klettern dar
- durch das Freischneiden sind keine wesentlichen Auswirkungen auf die Erosionsgefahr zu erwarten
Das Fällen von Bäumen, egal welcher Art, im Interesse des Kletterns oder der Aussicht, kann immer nur eine im Einzelfall zu beurteilende Ausnahme sein! Die Kriterien dafür sind natürlich in der Kernzone noch enger zu setzen.
|
| Affensteine, Verwitterter Turm | |
| Status: | Durchgeführt | | eigetragen: | 01.09.2009 | | Am Massiv aus ist ein recht großer Baum umgekippt. Er lebt noch und beschattet jetzt den am häufigsten begangenen Weg auf diesen Gipfel, eine (sicherungsfreie) VI-er Reibungskante. Die Reibung ist dadurch mittlerweile sehr grün geworden. Unser Vorsteiger, der den Weg erst vor ein paar Jahren machte, war erschrocken wie grün er geworden ist. Wenn die Begrünung so weiter geht, lässt sich der Weg in ein paar Jahren nicht mehr klettern. |
| Status: | Gemeldet | | eigetragen: | 07.06.2010 | | Die Birke vor Porterwand/Ostkante beschattet den Weg und hält die beliebte, aber ungesicherte Ostkante feucht. Die Birke ist ohnehin überaltert und sollte entfernt werden. Die Buche vor dem Astweg sollte ausgeästet werden, so dass die Äste nicht auf dem Felsen schleifen und das klettern behindern und der Weg übersichtlicher ist. |
| Status: | Durchgeführt | | eigetragen: | 03.08.2009 | | Eine große Birke genau zwischen Rabenturm und Spannagelturm verhindert die Begehungen an der NW-Wand und benachbarten Wegen
Die SO-Wand des Spannagelturmes ist etwas weniger betroffen | | Bescheid: | Birke beseitigt und beräumt. 17.05.10 GP |
| Status: | Gemeldet | | eigetragen: | 18.05.2009 | | In der Scharte am Einstieg vom AW steht eine Fichte, die den gesamten Bereich von Hochsaison bis Nordkante mit Nadeln und Feuchtigkeit versorgt und außerdem jetzt schon fast bis an die Abseile reicht.
Es würden 6 betroffene Wege sicherer und kletterbarer. |
| Status: | Durchgeführt | | eigetragen: | 26.04.2010 | | Durch Windbruch bzw Schneelast umgestürzte Birken ragen in den Einstiegsbereich des
Dir. Adventweg. | | Bescheid: | Behinderung im Einstiegsbereich beseitigt. 25.06.10 GP |
| Status: | Gemeldet | | eigetragen: | 30.05.2010 | | Auf Abs. des Osterweges mehrere Birken mit Stammdurchmesser <10cm. Für Sicherung ggf. die westlichste davon belassen, die anderen entfernen - rettet die Wege darunter vorm vergrünen und den Absatz vor Erosion (Absprengung von Blöcken durch Wurzeln)...
Im gesamten Gebiet Burgener Turm bis Grenztürme talseitig viele umgestürzte/gebrochene Birken (Schneebruch vom Herbst 2009?), die dringend mal entfernt werden müßten... | | Bescheid: | Wird in Kürze erledigt. 18.06.10 GP |
| Status: | Gemeldet | | eigetragen: | 13.04.2010 | | In der Scharte steht eine große Birke, die das Klettern an der "Wendeltreppe" erheblich stört. Die Birke wurde offensichtlich schon mehrfach eingekürzt, was aber nicht lange gereicht hat. Das vollständige Entfernen wäre die beste Lösung, Erosion ist nicht zu befürchten. |
| Status: | Durchgeführt | | eigetragen: | 20.04.2010 | | etwa 4 Meter unter der AÖ wächst eine mittlerweile etwa 2 Meter hohe Birke. Vermutlich werden bald die Wurzeln die Rippe der Nordwestwand zum Abbruch bringen oder zumindest lockern. | | Bescheid: | Birke entfernt. 01.07.10 GP Weitere Birken in der "NO-Wand VIIa" entfernt. 01.07.10 GP |
| Bielatal, Hauptwiesenstein | |
| Status: | Durchgeführt | | eigetragen: | 06.04.2010 | | mehrere Bäume lassen wege regelrecht versumpfen | | Bescheid: | Mehrere Birken beseitigt und beräumt. Das Humusband mit wilden Fichtenbewuchs am Hinteren Wiesenstein (unter dem "Sauren Riss") ist von Bergsteigern selbst zu beräumen. 17.05.10 GP |
| Erzgebirgsgrenzgebiet, Pascher | |
| Status: | Durchgeführt | | eigetragen: | 07.06.2010 | | Von einem nördlich vorgelagerten Felsblock ist eine Birke gegen den Gipfel gekippt und blockiert derzeit den Ausstieg des Schartenweges.
Der Gipfel wächst derzeit auch sonst ziemlich mit Moos zu, da die umliegenden Bäume (Birken, Lärchen) immer höher wachsen und den Gipfel mit Laub und Nadeln berieseln. Es wäre zu überlegen, ob einige davon, die besonders nahe am Gipfel stehen, mittelfristig entfernt werden können. | | Bescheid: | Der gesamte Gipfel wurde freigeschnitten und beräumt. Bitte die Stämme liegenlassen und keinesfalls verfeuern!. Die kleinen Gewächse in den Kletterrouten sind von Bergsteigern selbst zu entfernen. 09.06.10 GP |
| Erzgebirgsgrenzgebiet, Grenzwächter | |
| Status: | Durchgeführt | | eigetragen: | 21.09.2009 | | Laut Horst Heller steht vor der Südwand eine Birke(25-30mm Duchmesser). Einer ihrer Äste ragt soweit an den Felsen heran, dass er hindert und eine Gefahr darstellt. Ast absägen oder Baum fällen! Meldung kam über D.Heinicke (Meldung verschoben aus der KTA-Schadensmeldungsliste) | | Bescheid: | Der gesamte Gipfel wurde freigeschnitten und beräumt. Bitte die Stämme liegenlassen und keinesfalls verfeuern!. Die kleinen Gewächse in den Kletterrouten sind von Bergsteigern selbst zu entfernen. 09.06.10 GP |
| Kleiner Zschand, Pilzturm | |
| Status: | Gemeldet | | eigetragen: | 28.05.2009 | | In der Scharte steht eine Buche, die am Gipfel schabt und drei Wege verschattet, feucht hält und beeinträchtigt. Ein Ausästen der in Richtung Gipfel gehenden Hauptäste würde reichen. |
| Status: | Gemeldet | | eigetragen: | 09.07.2010 | | Birke direkt an der Ostwand entfernen. Diese liegt praktisch am Gipfel. |
| Status: | Durchgeführt | | eigetragen: | 25.05.2009 | | Gr Birke direkt neben dem Aufstieg Talseite VI.Durch den Baum ist der Wandbereich permanent nass. Der Weg Talseite, leider sehr wenig gemacht stellt eine herrliche dir. Var. zum Alten Südweg dar und wäre wenn er trocken eine echte Bereicherung. Erosionsgefahr wegen des einen Baumes bestünde meiner Meinung nach nicht, Fällung und Abtransport am Hang wäre gut möglich.
Der Baum stellt allerdings keine Gefahr für das Klettern dar. |
| Steine, Thürmsdorfer Stein | |
| Status: | Gemeldet | | eigetragen: | 23.06.2009 | | toter Nadelbaum ist seit einiger Zeit umgestürzt und lehnt an der Südseite des Gipfels |
| Status: | Gemeldet | | eigetragen: | 10.08.2009 | | Die gesamte Westseite und der obere Teil der Nordseite ist vermoost und praktisch nicht oder nur ganz, ganz selten zu klettern.
an der Westseite müssten 5-8 große Birken entfern werden und die Weymutskiefer auf dem Gipfel ebenfalls. |
| Status: | Gemeldet | | eigetragen: | 17.05.2010 | | Die Birken um die Klamotte werden immer größer, Pfingstrampe und Nadelkante sind schon beeinträchtigt. Da die Klamotte ein beliebter Anfänger- und Kindergipfel ist, sollten die Umgebungsbedingungen optimal gehalten werden. Erosion ist nicht zu befürchten. | | Bild |
| Steine, Kleine Hunskirche | |
| Status: | Gemeldet | | eigetragen: | 11.05.2010 | | Am Südostweg 5(7a) steht eine Birke, die den Weg berührt, das Klettern beeinrächtigt und den Weg dort feucht hält.
Erosion ist nicht zu befürchten, das Gelände ist eben und neben der Birke steht eine große Kiefer, die den Weg aber nicht beeinträchtigt. |
| Wehlen, Höllengrundscheibe | |
| Status: | Gemeldet | | eigetragen: | 10.12.2009 | | Baum gegenüber am Massiv ist umgekippt und drückt nun noch 2 weitere Bäume gegen den Gipfel, somit die Wege in der Talseite nicht mehr kletterbar sind. |
| Wehlen, Höllengrundscheibe | |
| Status: | Gemeldet | | eigetragen: | 05.07.2010 | | Hier besteht wirklich Handlungsbedarf! Ein Dschungel ist nichts gegen das Dickicht auf dem Gipfel. Ich habe ein Paar Äste entfernt um das Nachholen zum Hauptgipfel sicherer zu machen. Irgendwann fällt beim Ausweichen jemand in die Scharte zum Steinernen Bären. Lasst es bitte nicht so weit kommen. Danke. | | Bild |
| Wildensteiner Gebiet, Glocke | |
| Status: | Durchgeführt | | eigetragen: | 26.07.2009 | | Die Glocke SW- und NW-Wand ist praktisch komplett zugemoost und zugewachsen. Vor 40 Jahren war das nicht so. Die Bäume ringsum sind sehr groß und müssten erheblich ausgeästet oder besser entfernt werden. Eine Erosionsgefahr ist durch das Fällen der großen Bäume nicht gegeben. |
|
|