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Deutscher Alpenverein Sächsischer Bergsteigerbund
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Sandsteinringe müssen ca. 50 Jahre im Fels ihre Funktion erfüllen, trotz Verschleiß und Abrostung eine Bruchfestigkeit von 25 kN radial und 15 kN axial haben (Europanorm EN 12572 von 1998). Für eine schadlose Übertragung eines Fangstoßes von 25 kN ist eine Auflagefläche von 1250 mm² unter der Voraussetzung bester Steinqualität notwendig. Dies haben Versuche (Manfred Thieme und Pit Schubert) ergeben. Daraus resultiert ein Ringschaft-Sechskant der Schlüsselweite 22 mm mit der Länge von 200 mm. Die Schweißnaht des Ringes muß eine Zugfestigkeit von 70 80 kN aufbringen. Dann ist anzunehmen, dass der Normwert von 25 kN auch noch nach der Abrostung innerhalb eines Zeitraumes von 50 Jahren garantiert werden kann. Dieser Zeitraum entstammt einer Schätzung, wie oft ein Ring bei gegebener Sanierungsrate und der Riesenanzahl von Ringen im Gebirge durchschnittlich im Fels verbleibt.
Schaft und Ring bestehen aus ST37 B2.
Wegen der sehr unterschiedlichen Festigkeit des Sandsteins in den Klettergebieten der Sächsischen Schweiz stellen die geforderten Schaftabmessungen in einzelnen Fällen tatsächlich eine Überdimensionierung dar. Die Beurteilung des Gesteins hinter der Kieselrinde aber ist so schwierig, dass wir eine einheitliche Norm innerhalb der gesamten Sächsischen Schweiz fordern.
Ösen oder Ringschäfte ohne Ring werden von der KTA wegen der Gefahr eines Karabinerbruchs durch Querbelastung abgelehnt. Auch beim Gebrauch von Expreßschlingen besteht diese Gefahr. Daher fordert die KTA, ausschließlich Ringe einzusetzen.
Die KTA
| letzte Änderung: 16.04.2012 | ||
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