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Der Sächsische Bergsteigerbund
DAV
Sektion des Deutschen Alpenvereins
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Müllerstein und Hoher Torstein im Nebel, Foto: Eissner

Naturraum Sächsische Schweiz

Für den sächsischen Teil des Elbsandsteingebirges prägt die Romantik den Begriff "Sächsische Schweiz". Gemeint ist heute die gleichnamige Nationalparkregion entlang der Elbe von der tschechisch deutschen Grenze bis Pirna. Eine Erosionslandschaft deren landschaftlich prägende Elemente die Elbe und die formenreichen und schroffen Sandsteinfelsen sind.
Mitten in Europa und seit der Bronzezeit durchgehend besiedelt, bietet die Landschaft weder einen Urwald noch ein durchgehend zusammenhängendes Wald und Felsgebiet, um so mehr beinflussen sich hier Lebensräume von Mensch und Tier, Fragen von Natur erleben und Naturschützen und Interessen von Wirtschaft, Tourismus, Nationalpark und Kletterern.

   
Bildergalerien Sächsische Schweiz

Problemfelder

Ein so komplexes Ineinandergreifen verschiedener Interessen kann nicht ohne Probleme bleiben, auch nicht im Elbsandsteingebirge.


Tiefflieger

In den letzten Jahren beschäftigten uns das Problem touristischer und militärischer Tiefflüge über der Nationalparkregion mehrfach. Inzwischen hat die zuständige Behörde in hochwertige (und kostenintensive) Meßtechnik investiert und es gab dazu dann auch erste Verfahren gegen private Piloten.
> Tiefflugmeldungen online bei der SSI


Illegales Fällen von Bäumen

Vor allem in den Jahren 2006 und 2007 nahm die Zahl der auf eigene Faust gefällten Bäume (zumeist kleinere Birken) im Einstiegsbereich von Klettergipfeln derart zu, dass sich die Nationalparkverwaltung zur Sperrung eines Grundes und damit auch einiger Klettergipfel gezwungen sah. Trotz der schwierigen Umstände gelang es auch hier, Interessen auszugleichen und Kompromisse zu finden
> Artikel zum Problem "Birken und Kletterwege"
> Artikel "Warum werden denn überhaupt noch Bäume gefällt im Nationalpark?"
> Onlinemeldung problematische Bäume

Boofen und Feuern

Die Möglichkeiten zum Boofen (Freiübernachten) im Nationalpark sind per Verordnung klar geregelt. Es kommt jedoch immer wieder zu Problemen zwischen Nationalpar/Forstverwaltung und Boofern. Das Spektrum reicht dabei von kommerziellen Adventure-Reisen bis zu stillen und früher geliebten Boofen in der Kernzone. Auch wenn nicht gleich die Kletterer allein unter Verdacht stehen, wenn es um Probleme mit dem Boofen geht, so nimmt sich der SBB doch des Problems an.
Noch viel schwieriger ist das Problems des Feuerns (Lagerfeuer, Rauchen) im Wald. In den letzten Jahren gab es einige Waldbrände im Bereich der Nationalparkregion, deren Entstehung auf Raucher oder Boffenfeuer zurückzuführen waren. Im Nationalpark gibt es mehrere öffentliche ausgebaute Feuerstellen, die (natürlich nicht bei Waldbrandgefahr) von Jedermann genutzt werden können, ansonsten ist offenes Feuer im Wald verboten.
> Artikel zum Waldbrand in den Affensteinen 2006

   

 


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